Prinz und Nobelpreisträger
So trieb ich mich also am vergangenen, selbstverlängerten Wochenende in Boston, Massachusetts, um. Ein verweichtlichter Möchtegernkalifornier im bitterkalten Winter von Neuengland, musste ich im eisig vom Meer durch die Strassenschluchten fegenden Sturmwind Kälteverbrennungen erleiden. Ich scherze nicht, selbst in 20 Jahren harter oberbergischer Winter ist mir solches noch nicht wiederfahren. What a great experience…
Boston ist eine europäisch anmutende Stadt mit einer für amerikanische Verhältnisse lang zurückreichenden Geschichte, ich fühlte mich also ganz wie zu hause.
Die Denker (Frosch und mein Mitreisender Christian)
Nun war der eigentliche Grund meines Kommens neben kostenloser Schlemmerei ein interessantes Programm von Vorträgen und Seminaren an den Harvard und MIT Universitäten. Bemerkenswert sind meine Begegnung mit einem echten deutschen Prinzen und Prof. Ketterle, dem Nobelpreisträger für Physik 2001, sowie einer durchaus unkonventionellen Führung über den Harvard Campus durch das Hahvahd (denkt an den Bostoner Akzent) Team. Solltet es euch jemals dorthin verschlagen, haltet euch vom Fuss der Statue John Harvards fern, denn manch schlitzohriger Harvard Undergraduate stellt gar garstige Dinge damit an…
